Tipp24Blog

Chronologie eines "Game Over" mit dreijähriger Ansage

Archive for the ‘Rechtsprobleme’ Category

Rechtsumgehungen, Prozesse und Vollstreckungen

And now for something completely different: Tipp24 Hauptversammlung 2015 in London / ZEAL Network AGM 2015 (Vorstand: Hans Cornehl)

Posted by tipp24blog - 26.06.2015

Mr. Hans Cornehl goes to London. Einen seiner wohl eher seltenen Besuche soll Herr Dr. Hans Cornehl der englischen Metropole anläßlich der Hauptversammlung 2015 der ZEAL Network SE (vormals: Tipp24 AG) am 18.6.2015 abgestattet haben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Hauptversammlung 2015: Lotto24 AG verzichtet auf Gewinne (Aufsichtsrat Jens Schumann, Thorsten Hehl, Willi Berchtold)

Posted by tipp24blog - 29.05.2015

Großherzig. Die Lotto 24 AG, legal operierendes Hamburger Vermittler-Spin-Off der Tipp24 AG / ZEAL Network SE, verzichtet zugunsten ihrer Mutter auf absehbare Zeit auf die Nutzung der über 2.000.000 deutschen Tipp24-Kunden.  Dafür erhält sie von den gemeinsamen Großaktionären einen Teil der aus diesen Spielern illegal in London abgeschöpften Profite. Ihren beiden Ex-Tipp24-Vorständen zahlt sie Rekordgehälter. Für den Aufsichtsratsvorsitzenden Willi Berchtold ein normales Arrangement. Den Rest des Beitrags lesen »

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Premiere: deutscher Online-Spieler verurteilt, schlechte Karten für Kunden von Tipp24.com / ZEAL Networks (Vorstand: Hans Cornehl)

Posted by tipp24blog - 15.05.2015

Ein deutscher Online-Spieler wurde wegen Teilnahme an einem ungenehmigten Glücksspielangebot wegen Verstoß gegen §285 StGB strafrechtlich vom Amtsgericht München im September 2014 verurteilt. Urteil des Amtsgerichts München vom 26.9.14, 1115 Cs 254 Js 176411/13. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jetzt offiziell: Fast keine Tipp24-Kunden in England (ZEAL Network SE, Hans Cornehl)

Posted by tipp24blog - 19.04.2015

Eine britische Steuerreform macht’s möglich: Tipp24 / ZEAL Network SE legt offen, daß sich kaum Kunden in England befinden. Ab 30.4.2015 kennt Ihrer Majestät Schatzamt alle deutschen Lotto-Spieler – und nimmt diese von der Besteuerung aus. Der Datenschutz wird bestimmt halten. Die Aktionäre räumen jetzt quartalsweise ab.

I.

Wie Tipp24 SE / ZEAL Network SE mitteilt, gilt ab 1.12.2014 in England für Spiel- und Wettsteuern das Verbraucherland-Prinzip (PM vom 10.10.2014, HMRC vom 29.9.2014). Damit unterliegen nur Umsätze mit Kunden in England der „Remote Gaming Duty“ von 15%. Den finanziellen Effekt beschreibt das Management in der vorgenannten Meldung wie folgt:

Had the new rules already applied to the gross gambling yield of the past four quarters, consolidated direct costs of operation would have been reduced by a total of ca. EUR 16.5 million [PM].

Damit unterliegen EUR 110.000.000 (EUR 16,5 Mio. / 15%) bzw. 80% des aus Firmensicht „außerdeutschen“ Umsatzes von EUR 138.000.000 nicht der britischen Spielsteuer. Da diese 80% aus englischer fiskalischer Sicht im Ausland liegen und Online-Präsenzen wie Spanien aus Firmensicht zu Deutschland gehören, liegt der Schluß nahe, daß die Tipp24 SE / ZEAL Network weiterhin zu etwa 80% von „illegaler Glücksspielveranstaltung  und schmarotzerischer Leistungsübernahme“ (Deutscher Lottoblock über MyLotto24 Ltd. und Tipp24 Services Ltd.) in Deutschland abhängt.

II.

Der erste Steuerstichtag unter dem neuen Recht ist der 31.3.2015, Abgabetag ist der 30.4.2015. Der Aufenthaltsort der Spielkunden ist widerspruchsfrei zu verifizieren:

If a customer gives a non-UK address, gaming providers must verify the customer’s declared location by reference to other information in their systems. It’s not acceptable for gaming providers to simply accept assertions from customers about where they live. …

Gaming providers should consider the customer’s statement that they don’t live in the UK against all other information they hold about the customer…Typical information items will be the customer’s:
+ address on a bank statement
+ address associated with a credit card
+ address on their driving licence
+ contact phone number and the country code attached to it      [Excise Note 455a].

Die Aufenthaltsorte sind Ihrer Majestät Steuerbeamten in maschinenlesbarer Form zugänglich zu machen:

Gaming providers have a responsibility to keep their records on customer location up to date. These records must be capable of audit by HMRC [Excise Note 455a].

Transaktionsdaten sind vier Jahre vorzuhalten:

A gaming provider must retain all business records for the purposes of RGD for 4 years [Excise Note 455a].

III.

Diese Daten werden ziemlich sicher aufbewahrt. Es gibt nur drei Ebenen („Gateways“), auf denen HMRC kommuniziert. Dazu gehören schlichte 250 „information gateways“ auf Basis nationalen und übernationalen Rechts:

HMRC shares information through about 250 information gateways altogether with a large number of third parties, including 25 government departments, about 50 agencies, the devolved governments, Local Authorities, other countries (e.g. through double taxation agreements) and the Bank of England [HMRC Annex D].

Da im Zeitalter des Krieges gegen XYZ finanzielle Transparenz zum guten Ton zwischenstaatlicher Beziehungen geworden ist, dürfte Amtshilfe unter Verbündeten das „Rätsel“ der Spieleraufenthalte kurzfristig lösen.

IV.

Dem neuen Risikoprofil angemessen verkündet der Vorstand (Hans Cornehl, Helmut Becker, Jonas Mattson) im Geschäftsbericht 2014:

Interim dividends are expected to be paid in four installements in 2015 (S. 3).

 

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Wirtschaftswoche: Chaos bei Tipp24 durch einbehaltenen Spielgewinn (Vorstand Hans Cornehl)

Posted by tipp24blog - 01.11.2014

Gewinnauszahlung Glückssache.

Die Wirtschaftswoche stellt den Fall am 2. September 2014 so dar:

„Der Internet-Lottoanbieter Tipp24 musste seine Gewinnwarnung wieder revidieren. Seriöse Anlegerinformation geht anders. Jetzt prüft die BaFin den Fall.

Erst am Sonntag hatte Tipp24 seine Gewinnprognose für 2014 auf zehn bis 20 Millionen Euro gesenkt. Die ursprüngliche Umsatz-Prognose schraubte das Unternehmen auf 90 bis 100 Millionen Euro herab.

Wie kann es sein, dass ein Konzern eine falsche Ad-hoc-Meldung herausgibt, und diese wieder zurückziehen muss?

Auslöser für die Gewinnwarnung war ein angeblicher Lottogewinn bei der Tipp24-Minderheitsbeteiligung MyLotto24 Limited. Die, so sagte es ein Sprecher von Tipp24, habe dem Unternehmen am Sonntag gemeldet, dass der Jackpot in Höhe von 44 Millionen Euro war geknackt worden sei. Tipp24 sei deswegen verpflichtet gewesen, den Kapitalmarkt darüber zu informieren. Tipp24 hatte am Sonntag mitgeteilt, dass ein Teil des Spielgewinns bei MyLotto24 sei zwar durch Sicherungsinstrumente abgedeckt sei. Die hohe Auszahlung belaste aber trotzdem den Gewinn (Ebit) im laufenden Geschäftsjahr mit rund fünf Millionen Euro.“

Wie das geht?

Die Interpretation der neuen (alten?) AGBs bietet Anwälten, Systemadministratoren und schwitzenden Kassenwarten einigen Spielraum. Dort heisst es zum Beispiel:

„10. Rechte von MyLotto24
10.1 Nichtbestehen eines Anspruchs auf Gewinne
10.1.1 Der Spielteilnehmer hat gegenüber MyLotto24 keinen Anspruch auf einen Gewinn und dessen Auszahlung in den folgenden Fällen:
+ für Tipps, die nach dem jeweiligen Annahmeschluss abgegeben wurden,
+ für Tipps, die irrtümlich auf der Website nach Annahmeschluss für die jeweilige Ziehung bzw. das jeweilige Spiel oder bezüglich einer Ziehung oder eines Spiels angenommen wurden, das zum Zeitpunkt der Abgabe des Tipps bereits stattgefunden hat,
+ falls MyLotto24 Kenntnis von einem Irrtum in Bezug auf einen Tipp oder eine Ziehung erlangt und den Spielteilnehmer zur Berichtigung des Irrtums und Bestätigung des Tipps vor Annahmeschluss für die jeweilige Ziehung nicht erreichen kann,
+ für Tipps, die von einem Spielteilnehmer abgegeben wurden, der falsche oder irreführende Angaben in Verbindung mit seinem Spielkonto oder anderweitig in Verbindung mit der Website und der darüber erhältlichen Services gemacht hat,
+ für Tipps, die von einem Spielteilnehmer abgegeben wurden, der an betrügerischen Handlungen in Bezug auf die Abgabe von Tipps, die Führung seines Spielkontos oder anderweitig in Verbindung mit der Website oder der darüber angebotenen Services beteiligt gewesen ist“

Es reicht also, wenn ein Spieler sich unter einem Decknamen bei seinem Spielkonto anmeldet und damit „falsche oder irreführende  Angaben“ macht. Hilfsweise führt der undefinierte Annahmeschluss dazu , daß ein Tipp nur „irrtümlich“ angenommen wird. Grundsätzlich steht ansonsten bis zum Beweis des Gegenteils jeder in Verdacht, Tipp24 „betrügen“ zu wollen. Zum Beispiel durch kursschädliche Gewinnansprüche.

 

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Tipp24 Hauptversammlung kostet 11,7 Mio. Euro (Vorstand Hans Cornehl)

Posted by tipp24blog - 27.06.2011

Teures Event. Um vor der Hauptversammlung 2011 ein peinliches Kapitel abzuschließen, verzichtet Vorstand Cornehl für Tipp24 auf 11.700.000 Euro. Das ist der Betrag, den er der englischen Dependance der Münchner Rück im Streitfall um den Jackpot-Schaden vom 23.9.2009 erläßt.

2009 – Versicherungsschaden und Insiderhandel:

Am 2.11.2009 hatte Cornehl verkündet, daß die Versicherung 21.700.000 Euro zahlen werde. Am selben Tag verkaufte er seine Tipp24-Aktien. Einen Tag später berichtete die FTD, daß die Versicherung wegen Rechtsproblemen nicht zahlen wolle.

2011 – Verzicht:

Trotz der angeblich günstigen Rechtslage nach dem EuGH-Urteil vom 8.9.2010 verzichtet Cornehl nun am 24.6.2011, wenige Tage vor der Hauptversammlung am 29.6.2011, auf 11.700.000 Euro. Das ergibt sich aus der Erhöhung der Jahresprognose um 10.000.000 Euro wegen „Beilegung eines Rechtsstreites über die Auszahlung einer Versicherungsleistung“. Die ganzen 21.700.000 waren in 2010 ausgebucht worden.

An der Vertuschung des Insider- und Versicherungsskandals beteiligen sich die Aktionäre damit in Höhe von drei Jahresdividenden (2008).

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Bundesverwaltungsgericht: Internet-Wetten unzulässig (Tipp24, BWIN,Jaxx)

Posted by tipp24blog - 08.06.2011

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Netzsperre gegen Tipp24: Umsatz minus 85% ? (Vorstand Hans Cornehl)

Posted by tipp24blog - 06.05.2011

Tipp24 am seidenen Faden. Zugriffe aus Deutschland auf das illegale Angebot von tipp24.com sollen künftig technisch vollständig unterbunden werden. Damit würde Tipp24 etwa 85% seines Umsatzes einbüßen. Zur Netzsperre forderte die Bezirksregierung Düsseldorf die beiden größten deutschen Internet-Provider Telekom und Vodafone in ihrer Sperrverfügung vom August 2010 auf. Den Vollzug setzte die Bezirksregierung für die Dauer des seither laufenden Verfahrens vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht aus.

Tipp24 erzielt etwa 85% seines Umsatzes mit Kunden aus Deutschland, wie sich aus der Zugriffsstatistik der zu COLT Telecom nach London ausgelagerten Website vom 6. Mai 2011 ergibt:

Zugriffsstatistik von tipp24.com (Quelle: alexa.com, 6.5.2011)

Zugriffsstatistik von tipp24.com (Quelle: alexa.com, 6.5.2011)

Wird die Sperre wirksam, könnte das schnelle Aus für Tipp24 drohen: ein Jahresumsatz von nur noch € 15 Mio. wäre zu gering, um die Kosten der 230 Mitarbeiter bei der Tipp24 SE und ihren verdeckt operierenden Hamburger Dependancen Elbsurfer, E-Sailors und Businesslotsen zu decken.

Wie sich das Ende bewußter Rechtsumgehungen auf einen Aktienchart auswirken kann, illustriert der Fall ENRON aus dem Jahr 2002:

Kurs der ENRON-Aktie vor und nach der Aufdeckung von Rechtsproblemen

Kurs der ENRON-Aktie vor und nach der Aufdeckung von Rechtsproblemen

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Tipp24 Entertainment GmbH verliert EUR 7.150.000 (Geschäftsführer Hans Cornehl und Sven Ivo Brinck)

Posted by tipp24blog - 28.04.2011

Rot, röter, Tipp24 Games. Die von Vorstand Hans Cornehl als Alternative zum illegalen Lottogeschäft in 2008 angekündigte Spieletochter Tipp24 Entertainment GmbH produziert weiter steigende Verluste. Nach einem Rekordminus von EUR 3.300.000 in 2010 beläuft sich der kumulierte Fehlbetrag seit 2008 laut Geschäftsbericht 2010 auf stolze EUR 7.150.000.  Damit hat der Vorstand bereits das 1,8-fache der Jahresdividende 2008 verbrannt, ohne daß sich Aussicht auf Besserung abzeichnen würde.

Verboten: Tipp24-Glücksspiel "Hush Hasis"

Verboten: Tipp24-Glücksspiel "Hush Hasis"

Die Diversifikation von Tipp24 ist auch deshalb gescheitert, weil neben Internet-Lotto auch diese „Spiele“ wegen Verstoß gegen das Glücksspielverbot untersagt wurden, wie sich aus dem Geschäftsbericht 2010 (Seite 32) ergibt.

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Tipp24-Hauptversammlung 2011: Akquisition, Rücktritt, noch mehr Risiken (Vorstand Hans Cornehl, Ex-Aufsichtsrat Klaus Jaenecke)

Posted by tipp24blog - 15.03.2011

Die Hauptversammlung 2011 der Tipp24 SE am 10.6.2011 in Hamburg dürfte interessant werden. Zu erwarten sind „Umstrukturierungen“, eine Akquisition und personelle Veränderungen.

Während die Hauptversammlung 2010 im Zeichen der gescheiterten Kapitalerhöhung sowie von unwahren Angaben des Vorstandes zu Versicherungsschäden, Haftungsrisiken und Insiderhandel stand, steht im Juni 2011 vermutlich die Abstimmung über eine weitgehend geheim vorbereitete Akquisition an. Damit soll das seit Jahren bestehende Strategiedefizit der Hamburger nach der gescheiterten Expansion in den Spielemarkt bereinigt werden. Ob die vorgeschlagene Übernahme unter einem besseren Stern steht, bleibt abzuwarten.

Beim Produktangebot hatte der Hamburger Anbieter mehrfach auf das falsche Pferd gesetzt und war auf allen Ebenen mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Während die von Tipp24 aufgegebenen Sportwetten in Kürze in Deutschland wieder zugelassen werden, bleibt der Online-Lottomarkt vermutlich weiter geschlossen.

Beim Internet-Lotto, wo Tipp24 seit 2009 auf eigenes Risiko als Buchmacher (!) tätig ist, erhöht sich statt einer Legalisierung hingegen das Risiko: so wurde zwischenzeitlich bekannt, daß die zur Rechtsumgehung zwischengeschaltete Schweizer Stiftung von einem Oberverwaltungsgericht als „Strohmanngeschäft“ enttarnt wurde. Damit dürfte ziemlich alles falsch sein, was Vorstand und Aufsichtsrat dazu in Jahresabschlüssen und öffentlichen Dokumenten behauptet haben. Fazit: Unternehmen und Organe haften für ihre strafbare Umgehung des deutschen Glücksspielrechtes. Haftungsrisiko: die gesamten Einnahmen der Jahre 2009 und 2010.

Der Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Jaenecke markiert das Ende einer seit 2005 anhaltenden Schwächeperiode. Statt richtungsweisende Strategien zu ermöglichen, verwendete der „M&A-Experte“ seine Kreativität auf die Optimierung von Beratungs- und Aufsichtsratsvergütungen. Währenddessen spielte die Musik andernorts. So wurde BWIN nach der Fusion mit Partygaming in 2010 mit einem Umsatz von 682.000.000 Euro und einem EBITDA von 196.000.000 Euro zum uneinholbaren internationalen Marktführer im Bereich Online Wetten und Spiele.

Der Rückstand der Hamburger lud bereits zu öffentlichen Spekulationen ein. So berichtete das Hamburger Abendblatt am 26.2.2011 über eine bevorstehende Veräußerung des maroden Call-In-Erotik-Senders SPORT1. Der Sender, der seine Zuschauer nachts durch spärlich bekleidete osteuropäische Damen zu teuren Telefonanrufen animiert, hatte in 2009 einen Verlust von 15.732.000 Euro eingefahren und schrieb auch in2010 passend rote Zahlen, da er von der Trendwende am Werbemarkt nicht profitieren konnte. Neben BWIN wurden im Umfeld auch andere potentielle Aufkäufer, darunter Tipp24, genannt. Bisheriger Eigentümer ist die Münchner Constantin Medien AG, deren Aktienkurs seit dem Hoch in 2005 um etwa 70% gesunken ist.

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